Über die Postleitzahl 88374
Hoßkirch liegt südlich des bewaldeten Wagenhart-Höhenzugs; westlich schließt sich Ostrach an, östlich Altshausen, und südlich des Dorfs liegt der Königseggsee. Die Postleitzahl deckt fast die gesamte Gemeinde ab.
Funde belegen eine Besiedlung schon in der Jungsteinzeit. Die Kirche des Orts wird 1098 in einer Urkunde des Klosters Weingarten erstmals als Husechirche genannt. 1269 verlieh der Weingartener Abt Hermann von Biechtenweiler dem Ort das Stadtrecht, doch wegen unzureichender Befestigung und der Nähe zu Pfullendorf und Saulgau blieb aus Hoßkirch nie eine richtige Stadt.
Die Pfarrkirche St. Petrus besitzt einen gotischen Chor mit Kreuzrippengewölbe und ein Langhaus aus den 1970er Jahren; der Gutshof Watt bildet bis heute eine geschlossene Hofanlage, deren Bausubstanz größtenteils aus dem 18. und 19. Jahrhundert stammt. Seit Juli 2019 hält am neu gebauten Haltepunkt Hoßkirch-Königseggsee die als Räuberbahn bekannte Freizeitzugverbindung zwischen Aulendorf und Pfullendorf.
Auf 15,8 km² leben in Hoßkirch 738 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 47 Personen je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind unter anderem Ostrach und Altshausen; die Vorwahl lautet 07587.