Über die Postleitzahl 88376
Königseggwald liegt am westlichen Rand des Landkreises Ravensburg im Oberschwäbischen Hügelland und hat Anteil am Naturschutzgebiet Pfrunger-Burgweiler Ried. Die Postleitzahl deckt fast die gesamte, kleine Gemeinde ab.
Um das Jahr 1000 diente die Siedlung Wald den Vögten des Klosters Reichenau als Grablege und war mit der nahen Burg Königsegg verbunden, die heute zum Ortsteil Königsegg der Nachbargemeinde Guggenhausen gehört. 1083 stifteten die Edlen Hezelo und Hesso im nahen Heratskirch ein Kloster mit Reliquien des heiligen Georg und stellten den Ort Wald unter den Schutz des Grafen Mangold von Altshausen. Das heutige Schloss der Grafen zu Königsegg entstand 1765 bis 1770 an der Stelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus, unter Mitwirkung des französischen Architekten Pierre Michel d'Ixnard.
Eine gräfliche Brauerei von 1820 wurde um 1900 von Fridolin Härle übernommen und trug bis 2003 den Namen Härle-Brauerei, ehe eine Bürgerinitiative sie unter dem neuen Namen Königsegger WalderBräu vor der Schließung bewahrte.
In Königseggwald leben auf 6,3 km² 685 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 109 Personen je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind unter anderem Hoßkirch und Guggenhausen; die Vorwahl lautet 07587.