Über die Postleitzahl 92266
Ensdorf liegt in der Region Oberpfalz-Nord des Landkreises Amberg-Sulzbach und stellt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl. Zu den Gemeindeteilen zählen die Dörfer Thanheim, Wolfsbach und Hirschwald sowie zahlreiche kleinere Weiler wie Dornberg und Langenwies.
Erste urkundliche Erwähnung findet der Ort 1028, ur- und frühgeschichtliche Spuren finden sich zudem am Ringwall Ensdorf. Ausgrabungen am Stephansturm, dem einzigen erhaltenen Rest der 1805 abgebrochenen Pfarrkirche St. Stephan, wiesen eine Kirche des 10. Jahrhunderts nach; dendrochronologisch wurde der Turm selbst auf das Jahr 1075 datiert und zählt damit zu den ältesten Bauwerken der Oberpfalz. Bis zur Säkularisation 1802 gehörte Ensdorf zu dem 1121 gegründeten, gleichnamigen Kloster – gestiftet von Pfalzgraf Otto V. von Scheyern gemeinsam mit dem Bamberger Bischof Otto, einem der ältesten Klöster der Region; seit 1920 sind dort die Salesianer Don Boscos ansässig. Der Ortsteil Wolfsbach wird bereits 930 als „Vuoluespach“ erwähnt, dem ältesten überlieferten Ortsnamen der Gemeinde, und besaß seit dem 14. Jahrhundert ein Hammerwerk. Seit 2008 beherbergt Ensdorf zudem ein Zentrum für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit.
Auf 55,9 km² zählt die Postleitzahl 2.126 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 38 je Quadratkilometer. Die Staatsstraße 2165 verläuft am westlichen Ortsrand, die frühere Bahnstrecke Amberg–Schmidmühlen mit dem Haltepunkt Ensdorf ist inzwischen stillgelegt.