Über die Postleitzahl 92289
Ursensollen im Landkreis Amberg-Sulzbach entstand 1971/72 aus dem Zusammenschluss von 38 Orten und elf Gemeinden mit den Pfarreien Ursensollen, Hohenkemnath und Hausen. Die Postleitzahl umfasst fast die gesamte heutige Gemeinde, zu der auch Hausen, Hohenkemnath, Erlheim und zahlreiche kleinere Weiler zählen.
Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem Adelsgeschlecht von Scharfenberg verbunden, das sich um das Jahr 1000 auf dem gleichnamigen Berg südwestlich ansiedelte; 1144 wurden Geschlecht und Ort erstmals urkundlich genannt, im 14. Jahrhundert kam ein Landsassenschloss hinzu. Die Bildhauerin Sabine Mädl schuf mehrere Kunstwerke im Ort, darunter den Bronzeguss des Minnesängers Albrecht von Scharfenberg vor dem Rathaus und die Gänseliesl-Figur auf dem Dorfplatz zur Erinnerung an die einst bäuerlich geprägte Bevölkerung. Wirtschaftlich zählen heute die Möbelfertigung von Käfer und Hummel, die Logistikfirma TLA und der Geschenkartikelhersteller Sheepworld zu den größeren Betrieben; von 2017 bis 2020 entstand im „Projekt Campus“ der neue Hauptsitz der Grammer AG mit Büro-, Casino- und Konferenzflächen für hunderte Beschäftigte. Durch den Ort führt die Bundesstraße 299, die Anschlussstelle Amberg-West der A 6 liegt einen Kilometer nördlich des Zentrums.
3.706 Menschen leben auf 74,5 km², das entspricht 50 je Quadratkilometer. Die Vorwahl lautet 09628, angrenzend liegen die Postleitzahlgebiete von Amberg, Kümmersbruck, Ensdorf und Kastl.