Über die Postleitzahl 92245
Südöstlich der Stadt Amberg, dort wo die Vils den aus dem Westen kommenden Krumbach aufnimmt, liegt die Gemeinde Kümmersbruck im oberpfälzischen Landkreis Amberg-Sulzbach. Fast die gesamte Gemeindefläche gehört zur Postleitzahl, dazu zählen Ortsteile wie Theuern, Gärmersdorf, Köfering und Haselmühl.
Theuern wurde bereits 1092 erstmals urkundlich genannt und ist damit älter als der heutige Hauptort, dessen erste Erwähnung von 1114 stammt. Der Überlieferung nach soll sich der Ortsname von einem altbairischen Personennamen ableiten, der in gesprochener Kurzform zu „kümmer“ wurde. In Theuern zeigt das 1978 eingerichtete Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern Exponate zur Bergbau- und Industriegeschichte der Region, untergebracht im 1781 im Barockstil erbauten Hammerherrenschloss. Am Wasserschloss in Moos sind trotz späterer Barockisierung noch Verteidigungsbauten aus dem Spätmittelalter zu erkennen; dort nahm Kurfürst Maximilian nach seinem Sieg in der Schlacht am Weißen Berg die Übergabe der Stadt Amberg entgegen. Der Haidweiher in Kümmersbruck gilt als größtes Stillgewässer im Landkreis und dient als Angel- und Wasserskigewässer. Wirtschaftlich prägt der Automobilzulieferer Grammer den Ort als großer Arbeitgeber.
Heute erstreckt sich die Postleitzahl über 47,1 km² mit 9.899 Einwohnerinnen und Einwohnern, das sind 210 je Quadratkilometer. Über die Staatsstraße 2165 besteht Anschluss an die A 6 bei Amberg-Süd, im Nordosten berührt die Bundesstraße 85 das Gebiet.