Über die Postleitzahl 94259
Der niederbayerische Ort Kirchberg im Wald im Landkreis Regen trägt amtlich den Namen Kirchberg i.Wald und füllt fast die gesamte Postleitzahl 94259; zu der Gemeinde gehören Ortsteile wie Raindorf, Zell und Untermitterdorf. Auf dem namensgebenden Berg stand um die Jahrtausendwende eine Burg, die im Jahr 1040 dem Kloster Niederaltaich geschenkt wurde; 1144 entstand an ihrer Stelle mit Hilfe eines frommen Mannes namens Wilhelm eine Kirche zu Ehren des heiligen Godehard, aus der sich der Ortsname entwickelte. Die frühere Gemeinde Zell wurde 1976 eingegliedert, die Gemeinde Raindorf folgte zwei Jahre später.
Die St.-Gotthard-Kirche geht auf die frühere Burg zurück, wurde 1144 zur Kirche mit gotischem Gewölbe umgestaltet, brannte 1744 nieder und wurde danach wiederaufgebaut. In der Todtenau bei Dösingerried liegt ein geschütztes Hochmoorgebiet. Wirtschaftlich ist Kirchberg im Wald fünftgrößter Industriestandort im Landkreis Regen, unter anderem mit einem Hersteller von Metalldetektoren und einem Betrieb der Kunststoffverarbeitung im Gewerbegebiet Hackenfeld. Auf 48,8 km² kommen 4.359 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 89 je Quadratkilometer.
Der Ort liegt inmitten des Bayerischen Waldes, der nächste Bahnhof der Waldbahn mit Stundentakt befindet sich in der Kreisstadt Regen. Zu den Nachbarorten der angrenzenden Postleitzahlen zählen Regen, Bischofsmais, Kirchdorf i. Wald und Rinchnach.