Über die Postleitzahl 94513
Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau erhielt bereits Ende des 13. Jahrhunderts von den Grafen von Hals das Marktrecht und wird wegen seiner sonnigen Lage auf einem Höhenrücken gern als „Meran des Bayerwaldes“ bezeichnet. 1648 und 1742 wurde der Ort von schwedischen Truppen beziehungsweise Panduren geplündert, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zerstörte ein Luftangriff die Pfarrkirche und Teile des Marktes.
Weil Schönberg keinen Bahnanschluss erhielt, verkehrte hier ab 1908 stattdessen einer der ersten Motorpostwagen Bayerns zwischen Passau und dem Ort. Die neugotische, zwischen 1836 und 1838 errichtete Pfarrkirche St. Margareta wurde nach Kriegszerstörung wiederaufgebaut, der Marktplatz zeigt trotzdem noch die ursprüngliche Ausrichtung am Inn-Salzach-Stil. Wirtschaftlich prägt heute unter anderem der Metallsuchgerätehersteller Sesotec den Ort.
Schönberg zählt 3.831 Einwohnerinnen und Einwohner auf 32,7 km², das entspricht 117 je Quadratkilometer. Der Markt liegt am Schnittpunkt zweier Bundesstraßen, acht Kilometer von Grafenau und 38 Kilometer von Passau entfernt. Nachbarorte sind unter anderem Grafenau und Spiegelau, die Vorwahl lautet 08554.