Über die Postleitzahl 94536
Eppenschlag liegt mitten im Bayerischen Wald, nahe der Grenze zum Landkreis Regen, und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau. 1395 werden für den Ort acht Güter genannt; er gehörte zum Rentamt Straubing und war Sitz einer Obmannschaft im Landgericht Bärnstein, ehe 1818 die politische Gemeinde entstand.
Das Dorf hatte im 19. Jahrhundert mehrfach mit Feuer zu kämpfen: 1830 brannte es fast vollständig ab, 1875 und 1899 folgten kleinere Brände. Eine eigene Kirche besitzt Eppenschlag seit 1901, die Pfarrei wurde 1921 errichtet. Am 25. April 1945, kurz vor Kriegsende, kam es hier zu Kämpfen zwischen einer amerikanischen Panzerdivision und einer deutschen Einheit, bei denen sechs deutsche Soldaten fielen. Die frühere Gemeinde Großmisselberg wurde 1946 aufgelöst und größtenteils nach Eppenschlag eingemeindet, 1978 wurde die Gemeinde Teil der Verwaltungsgemeinschaft Schönberg.
Zum Gemeindeteil Großmisselberg gehört seit jeher auch das rund zwei Kilometer südlich gelegene, gleichnamige Dorf auf einer Sattelfläche, unweit des Naturschutzgebiets Mitternacher Ohe. Weitere Ortsteile wie Marbach und Wolfertschlag liegen beiderseits des Klopferbachs.
Die Postleitzahl zählt 966 Einwohnerinnen und Einwohner auf 17,0 km², das sind 57 je Quadratkilometer. Die Bundesstraße 85 führt südwestlich am Gemeindegebiet vorbei.