Über die Postleitzahl 97082
Westlich des Mains, linksmainisch gelegen, erstreckt sich das Würzburger Steinbachtal über den größten Teil der Postleitzahl 97082; ein weiteres Sechstel entfällt auf die Zellerau. Das Tal des Steinbachs beginnt auf Höhe des Sebastian-Kneipp-Stegs, verläuft südlich des Nikolausbergs und mündet über eine sich verbreiternde Parkanlage in den Würzburger Stadtwald; zum Stadtbezirk zählen geografisch auch der Nikolausberg und das Wohngebiet Dallenberg. Ein Teil südlich des Bachs wurde bereits 1930 als Teil Heidingsfelds eingemeindet, ein weiteres, größeres Areal kam 1978 von der Gemeinde Höchberg hinzu.
Die benachbarte Zellerau birgt die ältesten bekannten Siedlungsspuren Würzburgs: Überbleibsel einer weit vorgeschichtlichen Wallanlage auf dem Marienberg, eine sehr alte Steinaxt sowie bronzezeitliche Funde. 1899 wurden bei Kanalarbeiten unter der Frankfurter Straße die ältesten Germanengräber der Stadt entdeckt. Die Schönbornschen Befestigungen der Festung Marienberg trennten nach dem Dreißigjährigen Krieg die innerhalb der Mauern liegenden Siedlungen vom weiter außen liegenden Gebiet der heutigen Zellerau, wo zwischen 1714 und 1719 im Norden drei landwirtschaftliche Gutshöfe entstanden – darunter das Gut Talavera, heute ein Biergarten.
Würzburg, Sitz der Regierung von Unterfranken, ist nach Nürnberg die zweitgrößte Stadt Frankens. Auf der Fläche der Postleitzahl 97082 leben 18.422 Einwohnerinnen und Einwohner, bei 18,7 km² ergibt das eine Dichte von 987 Personen je Quadratkilometer. Sie grenzt unter anderem an Höchberg, Zell am Main und Reichenberg.