Über die Postleitzahl 12487
Johannisthal und ein kleinerer Abschnitt von Baumschulenweg bilden diese Postleitzahl im Bezirk Treptow-Köpenick, den größten Anteil trägt Johannisthal.
Der Ortsteil geht auf einen Pachtvertrag von 1753 zurück, den der Kammerrat Johann Wilhelm Werner mit dem preußischen Staat schloss und der dem Ort seinen Namen gab; unter den ersten Siedlern waren Seiler aus der Pfalz. Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die Rote Armee kurzzeitig den vorhandenen Flugplatz, und 1953 entstand in der Engelhardtstraße der erste Großplatten-Versuchsbau der DDR unter Mitwirkung des Architekten Carl Fieger. Ab 1961 trennte die Berliner Mauer den Ort vom westlichen Nachbarbezirk Neukölln; nach der Schließung des Flugplatzes 1995 entstand auf einem Teil der Fläche der Landschaftspark Johannisthal/Adlershof.
Baumschulenweg verdankt seinen Namen der weltbekannten Späth'schen Baumschule und gehörte zunächst als dünn besiedeltes Gebiet zur Landgemeinde Treptow. Ausstellungen in den 1890er-Jahren lösten rege Bautätigkeit aus; nach 1945 wurde der südliche Teil Treptows entlang des Dammwegs zu einem eigenen Ortsteil.
Die Fläche der Postleitzahl beträgt 6,6 km², mit 20.484 Einwohnerinnen und Einwohnern ergibt das 3.083 je Quadratkilometer.
Angrenzend liegen Rudow im Westen sowie weitere Teile von Baumschulenweg und Niederschöneweide.