Über die Postleitzahl 34323
An der Fulda, im Schwalm-Eder-Kreis, liegt die Gemeinde Malsfeld, der fast die gesamte Postleitzahl gehört. Der Kernort wird bereits im Codex Eberhardi als Alehesfelt erwähnt, für die Zeit zwischen 800 und 850, und 1197 unter dem Namen Malzvelten in einer Urkunde des Klosters Spieskappel. Ihre heutige Form erhielt die Gemeinde 1974 durch den Zusammenschluss der zuvor eigenständigen Gemeinden Malsfeld, Beiseförth, Mosheim und Ostheim, wodurch sie zugleich vom Landkreis Fritzlar-Homberg in den neu gebildeten Schwalm-Eder-Kreis wechselte.
Mosheim, der älteste Ortsteil, wird um 800 im Breviarium Sancti Lulli als Mazheim genannt und geriet nach dem Aussterben der Gisonen 1137 an die Landgrafen von Thüringen, später an die von Hessen. Beiseförth liegt an der Mündung der Beise in die Fulda und beherbergt ein Korbmachermuseum sowie mit der Fuldaseilbahn eine touristische Attraktion; in Sipperhausen steht mit der Sipperhäuser Linde ein ausgewiesenes Naturdenkmal. Jeder der sieben Ortsteile besitzt einen historischen Ortskern mit für Nordhessen typischen Fachwerkhäusern, wobei der Kern von Malsfeld selbst als größter und geschlossenster gilt. Seit 2003 trägt die Autobahnanschlussstelle 83 an der A 7 den Namen der Gemeinde.
In dieser PLZ leben 3.867 Menschen auf 34,4 km², das entspricht 112 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarn sind Felsberg und Melsungen im Norden sowie Morschen im Osten.