Über die Postleitzahl 35690
Nanzenbach liegt in einem engen Seitental der Dill, rund 4 Kilometer nordöstlich der Dillenburger Kernstadt, und ist heute größtenteils bewaldet; einst war es ein Bergmannsdorf.
Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung um die Zeitenwende hin, urkundlich erwähnt wird der Ort aber erst 1255, bei einer Teilung des Hauses Nassau. Bekannt war Nanzenbach für sein Kupfer, das ab 1464 verhüttet wurde, daneben baute man auch Basalt und Eisenerz ab. Ein Brand vernichtete den Ort 1772 fast vollständig, nur fünf Häuser blieben verschont; mit Hilfe der Nachbardörfer baute man ihn nach einem Entwurf des dillenburgischen Hofbaumeisters Terlinden wieder auf, mit einer langgezogenen Hauptstraße und kurzen Seitengassen.
Auf 12,4 km² zählt Nanzenbach 969 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 78 je Quadratkilometer.
Nachbar-Stadtteile sind Frohnhausen und Eibach; weitere Nachbarn die Gemeinden Eschenburg und Siegbach.