Über die Postleitzahl 74417
Die Gemeinde Gschwend liegt im Ostalbkreis, eingebettet in den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald zwischen zwei Höhenzügen; durch den Ort fließt die Gschwender Rot, die weiter nördlich der Lein zufließt. Zu den Ortsteilen, die die PLZ prägen, zählen neben dem Hauptort Gschwend vor allem Frickenhofen und der Weiler Altersberg, der einer früheren, heute eingemeindeten Altgemeinde ihren Namen gab.
Seit 1374 gehörte Gschwend zum Amt Gaildorf der Schenken von Limpurg, bevor es 1806 an das Königreich Württemberg fiel. Wahrzeichen der Gemeinde ist der Hagbergturm auf dem mit 586 Metern höchsten Berg des Welzheimer Waldes, ein Aussichtsturm, der von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen zugänglich ist. Im Ortsteil Schlechtbach steht mit der 1447 erbauten gotischen St.-Andreas-Kirche wohl das älteste Gebäude im Gemeindegebiet, mit einem Hochaltar und einer Muttergottesstatue von 1430. Der Walderlebnisweg zwischen Rotenhar und Schönberg verbindet auf zehn Stationen Kunst- und Besinnungswege.
Ein früherer Holzwerkstoffhersteller betrieb bis 2010 ein Rohspanplattenwerk am Ort, heute hat unter anderem eine private Berufsfachschule für Artistik ihren Sitz in Gschwend. Auf 54,4 km² zählt die Gemeinde 4.604 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 85 je km². Über die B 298 ist Gschwend an Gaildorf und Schwäbisch Gmünd angebunden, zu den Nachbar-PLZ zählen Gaildorf, Fichtenberg und Sulzbach-Laufen.