Über die Postleitzahl 76344
Nördlich von Karlsruhe liegt Eggenstein-Leopoldshafen, entstanden aus den beiden ehemaligen Gemeinden Eggenstein, die knapp zwei Drittel der Fläche ausmacht, und Leopoldshafen.
Eggenstein wird bereits am 13. Juni 766 im Lorscher Codex als „villa hecinstein“ genannt; der Name, der so viel wie Spitze und Stein bedeutet, könnte auf eine vorgeschichtliche Kultstätte am heutigen Kirchberg hinweisen. Leopoldshafen erscheint erstmals am 1. Juli 1160 unter der frühesten Schreibweise „Schrâg“, als der Speyerer Bischof Günther die Übertragung eines dortigen Hofs an das Kloster Maulbronn bestätigte; der Name entwickelte sich später zu Schreck oder Schröck.
Am 1. Dezember 1974 schlossen sich beide Orte zur Einheitsgemeinde zusammen; da es an überzeugenden Alternativen fehlte, einigte man sich auf den Doppelnamen Eggenstein-Leopoldshafen. Auf der Gemarkung Leopoldshafens liegt das 1956 als Kernforschungszentrum Karlsruhe gegründete Karlsruher Institut für Technologie, dessen Gelände auch das EU-eigene JRC Karlsruhe umfasst – die Gemeinde ist dadurch heute das wichtigste Pendlerziel für Beschäftigte aus Karlsruhe.
16.869 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 26,1 km², das sind 647 je Quadratkilometer. Nachbar-Postleitzahlen liegen in Karlsruhe, Stutensee und Linkenheim-Hochstetten.