Über die Postleitzahl 76351
Linkenheim-Hochstetten liegt rund 15 Kilometer nördlich von Karlsruhe und vereint die beiden Ortsteile Linkenheim, der zwei Drittel der Fläche stellt, und Hochstetten.
Linkenheim wird erstmals 777 in einem Güterverzeichnis des Klosters Lorsch erwähnt und war ursprünglich rein bäuerlich geprägt, bis die Industrialisierung und die Arbeitsplätze im nahen Karlsruhe für wirtschaftlichen Aufschwung sorgten. 1827 wurde im Zuge der Rheinbegradigung der Flusslauf bei Linkenheim korrigiert; die früheren Rheinschleifen sind bis heute als Bade- und Anglerseen erhalten.
Auch Hochstetten war zunächst ein bäuerliches Dorf, spezialisierte sich aber wegen der Nähe zu Karlsruhe früh auf Gemüse- und Tabakanbau und war vor dem Ersten Weltkrieg für seinen Spargel bekannt. Nach 1945 wandelte sich der Ort mit dem Aufbau der Möbelfabrik Husser zur Wohngemeinde, ein Prozess, den ab Mitte der 1960er Jahre auch das nahe Kernforschungszentrum in Leopoldshafen beschleunigte.
Am 1. Januar 1975 schlossen sich beide Gemeinden zusammen; 1989 kam der Anschluss an die Karlsruher Stadtbahn hinzu. Seit 1974 lockt zudem der Vogelpark Linkenheim mit inzwischen rund 70 Arten Besucher an. 12.279 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 23,5 km², das sind 522 je Quadratkilometer. Nachbar-Postleitzahlen liegen in Stutensee, Eggenstein-Leopoldshafen und Graben-Neudorf.