Über die Postleitzahl 92224
Amberg, kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Oberpfalz und Oberzentrum an der Vils, liegt an der Bayerischen Eisenstraße, jener touristischen Route, die zwischen Pegnitz und Regensburg Zeugnisse alter Industrie- und Kulturgeschichte miteinander verknüpft. Die Postleitzahl deckt fast das gesamte Stadtgebiet ab, darunter Ortsteile wie Gailoh, Karmensölden, Luitpoldhöhe und Raigering.
Als „Ammenberg“ wurde die Stadt 1034 erstmals urkundlich erwähnt, als Kaiser Konrad II. dem Bamberger Bischof Eberhard I. alle Rechte am Ort übertrug. Über Jahrhunderte hinweg wurde hier Eisen und Eisenerz umgeschlagen: Zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert zählte das Amberger Land zu den Zentren des oberpfälzischen Eisenerzbergbaus, das Metall wurde über die Vils nach Regensburg verschifft, auf dem Rückweg brachten die von Pferden getreidelten Schiffe Salz mit – daran erinnern bis heute Straßennamen wie Salzstadelplatz oder Salzgasse. Das erste Stadtrecht ist von 1294 bekannt. Seit 1803 beherbergt die ehemalige gotische Klosterkirche St. Bernardin das Stadttheater. Im Ortsteil Raigering braut seit 1723 die Brauerei Sterk bis heute.
41.851 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 50,0 km² der Postleitzahl, das entspricht 837 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Kümmersbruck, Hahnbach und Ammerthal.