Über die Postleitzahl 94522
Wallersdorf im Landkreis Dingolfing-Landau wurde 741 als Walhinesdorf erstmals schriftlich erwähnt und war im 12. Jahrhundert eine Hofmark unter adeliger Verwaltung. Erst 1953 erhielt der Ort den Status eines Marktes. An der Straße nach Ganacker liegt ein Friedhof, auf dem nach Kriegsende mindestens 149 jüdische Opfer von Zwangsarbeit aus dem KZ-Außenlager Ganacker begraben wurden, an die zwei Grabsteine erinnern.
Wirtschaftlich prägen heute unter anderem ein Teilelager der BMW Group und mehrere mittelständische Betriebe den Ort, im Gemeindeteil Ettling steht zudem ein Isarkraftwerk. Zwischen 1926 und 1949 verband eine Schmalspurbahn Wallersdorf mit Münchshöfen, heute liegt der Ort an der Bahnstrecke München–Landshut–Plattling–Passau und verfügt über zwei Autobahnausfahrten an der A92.
Wallersdorf zählt 7.221 Einwohnerinnen und Einwohner auf 70,9 km², das entspricht 102 je Quadratkilometer. Zu den Gemeindeteilen zählen auch Altenbuch und das schon 883 erwähnte Ettling. Nachbarorte sind unter anderem Landau an der Isar, Eichendorf und Pilsting, die Vorwahl lautet 09933.