Über die Postleitzahl 04617
Diese Postleitzahl im Landkreis Altenburger Land in Thüringen verteilt sich auf mehrere kleinere Gemeinden westlich der Kreisstadt Altenburg. Den größten Anteil hat Starkenberg, gefolgt von Kriebitzsch, Rositz und Treben; kleinere Teile liegen in Fockendorf, Monstab, Lödla, Gerstenberg und Haselbach. Starkenberg und Kriebitzsch gehören zur Verwaltungsgemeinschaft Rositz, Treben, Fockendorf, Gerstenberg und Haselbach zur Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue.
Die Landschaft im Altenburg-Zeitzer Lösshügelland ist vom früheren Braunkohlebergbau geprägt: Der Tagebau Zechau bei Kriebitzsch ist heute als Naturschutzgebiet „Restloch Zechau“ ausgewiesen, in Rositz erinnern der Teersee und ein 1917 errichteter Wasserturm an die einstige Erdölindustrie. Rositz selbst wurde 1181 erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich im 19. Jahrhundert durch Brikettfabrik und Zuckerfabrik zu einer industriellen Großsiedlung; die Zuckerfabrik besaß seinerzeit die erste elektrische Betriebsbeleuchtung Deutschlands. Starkenberg wiederum ist nach der mittelalterlichen Burg der Familie Erkenbertinger benannt, deren Zweig der Burggrafen von Starkenberg im 15. Jahrhundert ausstarb; das spätere Schloss wurde nach der Bodenreform 1945 abgerissen. Im Ortsteil Kostitz erinnert ein zum Wohnhaus umgebautes Bahnhofsgebäude an die frühere Bahnstrecke Meuselwitz–Ronneburg.
In der Postleitzahl leben 9.774 Einwohnerinnen und Einwohner auf 86,7 km², das ergibt eine Dichte von 113 Menschen je Quadratkilometer.
Zu den Nachbarn zählen die Kreisstadt Altenburg, Meuselwitz und Frohburg im benachbarten Sachsen.