Über die Postleitzahl 04626
Die Postleitzahl umfasst den größten Teil der Stadt Schmölln im Landkreis Altenburger Land sowie Teile mehrerer kleinerer Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Sprottental, etwa Löbichau, Thonhausen, Jonaswalde, Heukewalde und Posterstein. Schmölln selbst liegt am Flüsschen Sprotte im Osterland und hat in den vergangenen Jahren mehrere frühere Nachbargemeinden eingemeindet, darunter Altkirchen, Lumpzig, Nöbdenitz, Wildenbörten und zuletzt 2026 Dobitschen.
Bekannt wurde Schmölln im 19. Jahrhundert vor allem durch die Herstellung von Knöpfen und Zahnbürsten; in der 1861 eingeführten Knopffabrikation arbeitete bis zum Ersten Weltkrieg die Hälfte aller Beschäftigten der Stadt. Am weitläufigen mittelalterlichen Markt mit Rathaus und Blick zur Stadtkirche haben sich zahlreiche Geschäfte in sanierten historischen Gebäuden angesiedelt. Eine örtliche Spezialität ist der über Birkenholz zubereitete Mutzbraten, meist mit Brot und Sauerkraut serviert. Im Ortsteil Nöbdenitz steht die über tausend Jahre alte Grabeiche; unter ihr fand 1824 der Altenburger Geheimrat Hans Wilhelm von Thümmel seine letzte Ruhe. Im südlich gelegenen Löbichau, erstmals 1255 als „Luboch“ erwähnt, entwickelte sich das Gebiet nach dem Zweiten Weltkrieg im Zusammenhang mit dem Uranerzbergbau der SDAG Wismut.
Im Gebiet der Postleitzahl leben 17.533 Menschen auf 163,3 km², das ergibt 107 Einwohner je Quadratkilometer.
Nachbarn sind die Kreisstadt Altenburg im Norden, Gößnitz im Süden und Ronneburg im Osten.