Über die Postleitzahl 45136
Bergerhausen südöstlich des Essener Stadtkerns trägt den größten Teil dieser Postleitzahl; ein kleinerer Abschnitt reicht in den benachbarten Stadtteil Huttrop hinein. Bergerhausen wurde 943 erstmals als Bergarahuson urkundlich erwähnt und blieb als aus einzelnen Kotten und Weilern zusammengesetzte Bauerschaft bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ländlich geprägt. An der Kreuzung Weserstraße/Am Krausen Bäumchen stand einst ein schlichtes Kreuz, das den Übergang in die Gerichtsbarkeit des benachbarten Rellinghauser Stifts kennzeichnete.
Ein Beleg von 1472 nennt das Schuyrmans Gud an der Kaninenberghöhe, das die auf Schloss Schellenberg lebende Familie Vittinghoff-Schell mit einer Erbrente belegte; seit dem 16. Jahrhundert führt das Pachtbuch des Stifts Werden das Gut. Als Bauer Gantenberg bekannt, besteht der heute denkmalgeschützte Hof aus einem Haupthaus von 1810 und einem Altenteilerhaus von 1792 und wurde bis 2004 von derselben Familie bewirtschaftet, ehe die Stadt Essen ihn ankaufte und an einen privaten Eigentümer weiterveräußerte.
Die PLZ erstreckt sich über 3,8 km² und zählt 14.457 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 3.775 je Quadratkilometer. Nachbar-PLZ liegen im übrigen Essener Süden und Osten.