Über die Postleitzahl 45139
Frillendorf im Osten Essens und das angrenzende Ostviertel bilden zusammen den größten Teil dieser Postleitzahl; ein kleinerer Abschnitt reicht auch in das Südostviertel hinein. Frillendorf, dessen Name als „Dorf der Freien“ gedeutet wird, taucht 1220 als Vrylincthorpe erstmals in Vogteiverzeichnissen auf, die der Isenberger Graf Friedrich für seinen Herrschaftsbereich anlegen ließ. Nahe der Kirche des Heiligen Schutzengel erinnert seit 1928 ein von Edmund Körner entworfenes Ehrenmal aus Rochlitzer Porphyr an 94 im Ersten Weltkrieg gefallene Männer des Ortes; heute liegt hier zudem ein Teil des Autobahndreiecks Essen-Ost von A40 und A52.
Im Ostviertel steht an der Schützenbahn das denkmalgeschützte Gebäude der 1909 errichteten Königlichen Maschinenbauschule, die ebenso wie die Baugewerkschule im benachbarten Südostviertel auf eine 1901 gegründete Gewerbeschule zurückgeht, für die seinerzeit die Firma Krupp Unterstützung leistete. Mehrere Steinkohle-Zechen prägten das Viertel, so etwa Graf Beust und Hercules; in den stillgelegten Gebäuden der zweiten richtete man während des Nationalsozialismus ein Zwangsarbeiterlager ein.
Auf 3,3 km² zählt die PLZ 14.800 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 4.427 je Quadratkilometer. Nachbar-PLZ liegen im übrigen östlichen Essen.