Über die Postleitzahl 45138
Huttrop und das Südostviertel bilden zusammen den größten Teil dieser Postleitzahl südöstlich der Essener Innenstadt, in die auch ein kleiner Abschnitt von Frillendorf hineinreicht. Huttrop entstand im 17. Jahrhundert aus den drei Kleinbauerschaften Brünglinghausen, Hovescheidt und dem 1319 erstmals erwähnten Huttrop selbst. Durch den Stadtteil verlief die alte Essen-Steeler Landstraße als Teil des Hellwegs vom Steeler Tor der Stadtmauer bis nach Steele, die zwischen 1788 und 1794 zur Chaussee ausgebaut wurde. Ab 1808 gehörte Huttrop zur napoleonischen Munizipalität Altenessen, ehe es 1908 zur Stadt Essen eingemeindet wurde.
Das Südostviertel, das im Nordwesten übergangslos in Huttrop und dessen westlichen Bereich, das Moltkeviertel, übergeht, wird von der Bundesautobahn 40 in West-Ost-Richtung zerteilt; überdies befindet sich die Autobahnauffahrt Essen-Huttrop größtenteils auf seinem Gebiet. Die zentralen Straßenbahnlinien 103 und 109 sowie mehrere Buslinien der Ruhrbahn binden das Viertel an den Essener Nahverkehr an, nachts ergänzt durch die Nachtexpress-Linien NE5 und NE7.
Auf 2,8 km² zählt die PLZ 18.192 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 6.462 je Quadratkilometer. Umliegende PLZ decken weitere Teile der östlichen Essener Innenstadt ab.