Über die Postleitzahl 34128
Am nordwestlichen Rand Kassels, mit einem Anteil am Habichtswald, liegen unter der Postleitzahl 34128 die Stadtteile Harleshausen und Jungfernkopf. Harleshausen ist der nordwestlichste Stadtteil der Stadt; seine Geschichte reicht bis zu einer neolithischen Siedlung der Bandkeramiker zurück, ergänzt durch bronzezeitliche Hügelgräber, etwa am Fuchsküppel zwischen Firnskuppe und Harleshäuser Schwimmbad. Durch den Ort führt als Teil der Bundesstraße 251 die Wolfhager Straße, und ein eigener Haltepunkt an der Strecke Richtung Warburg bindet das Viertel zusätzlich an die RegioTram an. Große Flächen gehören zum dicht bewaldeten Habichtswald, wodurch Harleshausen Anteil am gleichnamigen Naturpark hat.
Jungfernkopf wurde erst 1981 eigenständig, als mehrere bis dahin zu Harleshausen zählende Bezirke im Norden davon abgetrennt wurden. Der Name geht auf den Höhenzug Jungfernkopf zurück, auf dessen Kuppe der Überlieferung nach ein Nonnenkloster gestanden haben soll. Seit 1951 besteht eine eigene evangelische Kirchengemeinde, seit 1957 eine selbstständige Grundschule; 2008 kam die RegioTram-Haltestelle Kassel-Jungfernkopf an der Harleshäuser Kurve hinzu. Nördlich geht die Bebauung nahtlos in die Nachbarstadt Vellmar über.
Auf der Fläche der Postleitzahl leben 18.120 Menschen, das ergibt bei 15,4 km² eine Dichte von 1.176 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarorte sind neben den Kasseler Postleitzahlen 34119, 34127, 34130 und 34131 auch die Gemeinden Vellmar, Ahnatal und Habichtswald.