Über die Postleitzahl 34121
Südlich der Kasseler Innenstadt liegen unter der Postleitzahl 34121 die Stadtteile Südstadt und Wehlheiden fast vollständig sowie ein kleiner Teil von Waldau. Wehlheiden wird bereits 1143 als „superior villa Welede“ urkundlich erwähnt und erst 1899 nach Kassel eingemeindet, wodurch das Stadtgebiet spürbar wuchs. Der Stadtteil liegt südwestlich von Mitte und grenzt an den Vorderen Westen, Mitte und die Südstadt; über die Ludwig-Mond-Straße besteht Anschluss an die Autobahnen A49, A44 und A7, über den nahen Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe an das ICE-Netz.
Die Südstadt entwickelte sich um das 1704 errichtete Stadttor vor der Oberen Neustadt, das im Lauf der Zeit mehrfach umgebaut und schließlich als „Frankfurter Tor“ bezeichnet wurde, ehe es 1880 ganz abgerissen wurde. Rund um den 1863 begonnenen Philosophenweg und weiter entlang der Frankfurter Straße wuchsen ab den 1880er Jahren mehrstöckige Wohn- und Ladenhäuser für das örtliche Gewerbe heran, dazu kam der Bau mehrerer Kasernen. Bis 1905 reichte die geschlossene Häuserzeile schon bis zur heutigen Heinrich-Heine-Straße.
Auf der Fläche der Postleitzahl leben 20.838 Menschen, die Dichte liegt bei 3.115 Einwohnern je Quadratkilometer und die Fläche bei 6,7 km². Die Postleitzahl grenzt an die Kasseler Gebiete 34117, 34119, 34123, 34131 und 34134.