Über die Postleitzahl 34131
Im Südwesten Kassels liegt unter der Postleitzahl 34131 fast der gesamte Stadtteil Bad Wilhelmshöhe, dazu kleine Anteile von Harleshausen und Brasselsberg. Bad Wilhelmshöhe – bis 2002 nur Wilhelmshöhe – ist seit dem 1. Juli 1906 Teil der Stadt Kassel und seit 2002 staatlich anerkanntes Heilbad und Kneippheilbad. Der Name geht auf Wilhelm I. zurück. International bekannt macht den Stadtteil vor allem der Bergpark Wilhelmshöhe am Rand des Habichtswaldes: Dort erheben sich der Herkules auf dem Karlsberg, das Schloss Wilhelmshöhe und die Löwenburg, und dort finden auch die Kasseler Wasserspiele statt.
Am Schlosshotel, in den 1950er Jahren erbaut und lange Zeit erstes Haus am Platz, betrieb das Land Hessen von den 1990er Jahren bis 2006 eine Spielbank; das Gebäude gehört zusammen mit den Hotels Hessenland und Reiss zu den Repräsentanten der Wiederaufbaumoderne in Kassel. Im bebauten Teil des Stadtteils stehen zudem die Christuskirche sowie Reste der einstigen Domäne, umgeben von gründerzeitlichen Anwesen etwa im Ortsbezirk Mulang. Bereits seit 1877 liegt hier der Betriebshof Wilhelmshöhe der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft, unterhalb des Bergparks und nahe der heutigen Kurhessen-Therme.
Auf der Fläche der Postleitzahl leben 13.321 Menschen, das ergibt bei 16,2 km² eine Dichte von 823 Einwohnern je Quadratkilometer. Angrenzend liegen mehrere Kasseler Postleitzahlen sowie die Gemeinde Schauenburg und die Gemeinde Habichtswald.