Über die Postleitzahl 45141
Stoppenberg im Nordosten Essens und das Nordviertel bilden zusammen den größten Teil dieser Postleitzahl. Namensgebend für Stoppenberg ist vermutlich die stufenförmige Anordnung der sieben Hügel, zu denen der Ort gehört – aus „Stufenberg“ wurde im Lauf der Zeit Stoppenberg. Auf dem höchsten dieser Hügel, dem Kapitelberg, ließ die Essener Fürstäbtissin Schwanhild 1073 die Stiftskirche Maria in der Not errichten, die 1074 als Nikolauskapelle geweiht wurde. Ab 1808 gehörte Stoppenberg mit zahlreichen Nachbarorten zur napoleonischen Munizipalität Altenessen, ehe daraus 1874 die eigene Bürgermeisterei Stoppenberg hervorging.
Im Nordviertel lag früher der Segeroth, ein als „Wilder Norden“ bekanntes Industrie- und Arbeiterviertel, das mit der Abteufung der Zeche Victoria Mathias 1840 und der Expansion der Kruppwerke stark wuchs; heute steht an seiner Stelle unter anderem der Campus Essen der Universität Duisburg-Essen. Kleinere Anteile dieser PLZ reichen zudem in die Stadtteile Altenessen-Süd und Frillendorf hinein.
Auf 8,1 km² leben in dieser PLZ 21.199 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 2.606 je Quadratkilometer. Nachbar-PLZ liegen im übrigen nördlichen und östlichen Essen.