Über die Postleitzahl 45149
Im äußersten Südwesten von Essen, an der Grenze zu Mülheim an der Ruhr, teilen sich Haarzopf, Fulerum und die Margarethenhöhe die Fläche der Postleitzahl 45149.
Haarzopf wird 1215 erstmals als Schenkung an das Kloster Werden erwähnt; der Name soll über Hartzappe auf einen Wald- oder Hirschbach zurückgehen, seine heutige Form trägt der Ort seit 1830. Fulerum, dessen Name auf frühere Faulsümpfe verweist, gehörte über Jahrhunderte teils zu Mülheim-Heißen, teils zum Dreibauerschaftsquartier Holsterhausen-Frohnhausen-Altendorf; im Nachtigallental steht der Halbachhammer, urkundlich schon 1471 belegt, den der Industrielle Gustav Krupp von Bohlen und Halbach 1936 aus dem heutigen Siegener Stadtteil Weidenau hierher versetzen und wiederaufbauen ließ. Die Margarethenhöhe wiederum entstand ab 1906 als Stiftung von Margarethe Krupp und gilt als erste deutsche Gartenstadt, mit mehreren hundert Gebäuden und zahlreichen Wohneinheiten inmitten von Waldflächen.
Alle drei Stadtteile liegen am Rand der Stadt und sind vergleichsweise dünn besiedelt. Für die Postleitzahl 45149 weist der Zensus 17.204 Einwohnerinnen und Einwohner auf 7,8 km² aus, das ergibt eine Dichte von 2.209 je Quadratkilometer.