Über die Postleitzahl 34132
Im Südwesten Kassels, an der Grenze zur Stadt Baunatal, liegen unter der Postleitzahl 34132 die Stadtteile Brasselsberg, Oberzwehren und Nordshausen sowie ein Teil des Naturschutzgebiets Dönche. Die Wohnsiedlung Brasselsberg entstand erst in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, ursprünglich als Teil von Nordshausen, und trug bis 1936 offiziell den Namen „Nordshausen-Siedlung am Brasselsberg“ – bis heute sagen die Bewohner eher „ich wohne am Brasselsberg“ als „in Brasselsberg“. Oberzwehren trug in fränkischer Zeit den Namen Dweron, den später zusiedelnde Sachsen zu Tweren veränderten; erste Siedlungsspuren am Mattenberg reichen in die La-Tène-Zeit um 400 bis 500 vor Christus zurück, die erste urkundliche Erwähnung als Ort erfolgte 1196.
Nordshausen wurde erstmals 1076 in einer Urkunde des Klosters Hasungen genannt. 1257 gründete Graf Adalbert von Schauenburg hier das Zisterzienserinnenkloster Nordshausen, das 1526 im Zuge der Reformation aufgehoben wurde; Klosterkirche und Zehntscheune sind erhalten, die Klosterkirche gilt als ältestes Gotteshaus Kassels. Für einige Jahrzehnte um 1600 verschaffte eine erschlossene Heilquelle dem Ort einigen Ruf als Kurort. Oberzwehren, Nordshausen, Brasselsberg und weitere umliegende Orte wurden 1936 gemeinsam nach Kassel eingemeindet.
Auf der Fläche der Postleitzahl leben 16.216 Menschen bei einer Dichte von 1.122 Einwohnern je Quadratkilometer, die Fläche beträgt 14,5 km². Nachbarorte sind die Kasseler Postleitzahlen 34131 und 34134 sowie die Stadt Baunatal und die Gemeinde Schauenburg.