Über die Postleitzahl 44787
Die eigentliche Innenstadt Bochums, im Stadtbezirk Bochum-Mitte gelegen, bildet diese kleine, nur gut einen Quadratkilometer große Postleitzahl. Ihre Grenzen entsprechen im Groben den historischen Stadtgrenzen Bochums vor den Eingemeindungen von 1904, 1926, 1929 und 1975.
Keimzelle der Stadt war ein Reichshof, den die Franken unter Karl dem Großen entlang des Hellwegs anlegten, vermutlich an dessen Kreuzung mit einer Verbindung von Köln über Hattingen und Recklinghausen nach Bremen. Die älteste erhaltene Urkunde von 1298 beschreibt den kleinen Ort bereits mit etlichen Details; die frühe Besiedlung lag im später als Gerberviertel bekannten Bereich nahe der heutigen Propsteikirche, dem neben dem Reichshofgelände ältesten Viertel Bochums. Eine Stadtmauer besaß der Ort nie, lediglich Gräben, Zäune und fünf Tore grenzten ihn ab; der Bochumer Mediziner und Schriftsteller Kortum bildete die überschaubare Größe 1790 auf einer Karte ab, von der bis heute nur eine Abschrift erhalten ist. Mit der Industrialisierung wuchs die Stadt dann Richtung Süden und Westen, etwa zum heutigen Husemannplatz.
9.028 Menschen leben auf 1,3 km² in dieser zentralen Postleitzahl, das ergibt 6.906 Einwohner je Quadratkilometer. Sie grenzt an die Bochumer Postleitzahlen 44789, 44791 und 44793.