Über die Postleitzahl 44799
Der Stadtteil Wiemelhausen mit seinen Vierteln Brenschede und Kirchviertel bildet den weitaus größten Teil dieser Postleitzahl im Bochumer Stadtbezirk Süd, ergänzt um einen kleinen Anteil von Querenburg.
Im Kirchviertel, das von der St.-Johannes-Kirche geprägt wird und an der Kreuzung von Brenscheder Straße, Borgholzstraße und Bruchstraße sein Zentrum hat, finden sich zahlreiche Geschäfte, Fachärzte und Apotheken. Brenschede wiederum reicht zurück bis zur mittelalterlichen Wasserburg Haus Brenschede, einem Lehen von Limburg-Styrum, um die sich bis 1800 rund 22 Kotten ansiedelten; das Haus selbst wurde 1943 zerstört. Ab dem 17. Jahrhundert kam hier der Bergbau auf, mit Zechen wie Prinz Kater, Gottesglück und Julius Philipp, deren Namen sich teils bis heute in Straßen und Vereinen erhalten haben – etwa im 1797 gegründeten Bürger-Schützenverein Bochum-Brenschede. Wiemelhausen selbst wurde bereits 1904 nach Bochum eingemeindet und bildet zusammen mit Stiepel und Querenburg im Wesentlichen den heutigen Stadtbezirk Süd.
Auf 4,3 km² zählt diese Postleitzahl 15.512 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 3.584 Einwohnern je Quadratkilometer. Sie liegt zentral zwischen den Bochumer Postleitzahlen 44789, 44795, 44797, 44801 und 44803.