Über die Postleitzahl 44793
Nordwestlich an die Bochumer Innenstadt schließt diese Postleitzahl an, die zu großen Teilen dem Stadtbezirk Bochum-Mitte zuzurechnen ist und die Stadtteile Hamme, Hordel und Weitmar sowie kleine Anteile weiterer Stadtteile umfasst.
Hamme und Hordel gehörten in germanischer Zeit zum Siedlungsgebiet der Brukterer, ehe die einfallenden Sachsen es im 7. Jahrhundert übernahmen und die Franken unter Karl dem Großen es schließlich unterwarfen; die Christianisierung setzte 802 mit der Gründung des Klosters Werden ein. Hordel wird um das Jahr 900 als „Hurlaon“ im Heberegister dieses Klosters erstmals genannt, und im Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 erscheint dort ein Stratmann, dessen Bauerschaft Röhlinghausen damals noch zu Hordel zählte. Eine Zählung von 1798 verzeichnet für die Landgemeinde Hamme 277 Personen, für Hordel 91. In Hamme war bis weit ins 19. Jahrhundert die alte Zweiteilung in Gold- und Hundhamme in amtlichen Karten nachweisbar, und an der Maarbrücke stand bis ins 18. Jahrhundert der örtliche Galgen. Weitmar, südlich der Innenstadt gelegen, wird schon um 1000 als „Uuedmeri“ erwähnt und gehörte als eigene Bauerschaft im Niederamt Bochum zur Grafschaft Mark.
19.193 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 9,7 km², das ergibt eine Dichte von 1.972 Einwohnern je Quadratkilometer. Die Postleitzahl grenzt im Norden an Herne, im Übrigen an weitere Bochumer Gebiete.