Über die Postleitzahl 44789
Südlich der Bochumer Innenstadt liegt diese Postleitzahl, die überwiegend vom Stadtteil Wiemelhausen eingenommen wird und außerdem einen Teil des Ehrenfelds sowie kleine Anteile der Stadtbezirke Bochum-Mitte und Bochum-Süd umfasst.
Wiemelhausen wurde bereits 1904 nach Bochum eingemeindet und ist heute vor allem Wohn- und Einkaufsviertel mit gewachsenem Zentrum rund um die Kirche St. Johannes im sogenannten Kirchviertel. Zugleich haben sich hier zahlreiche größere Einrichtungen angesiedelt: die Hauptverwaltung der Bogestra, das Berufsgenossenschaftliche Universitätsklinikum Bergmannsheil, das Stadtarchiv, die Bochumer Filiale der Deutschen Bundesbank sowie der Maschinenhersteller Eickhoff und der Hauptsitz des Software-Unternehmens G Data. Sehenswert ist der historische Förderturm der einstigen Zeche Julius-Philipp an der Markstraße, heute Sitz einer medizinhistorischen Sammlung der Ruhr-Universität, dazu die denkmalgeschützte Albertus-Magnus-Kirche und das Veranstaltungszentrum „Zeche“. Das nördlich anschließende Ehrenfeld war bis Mitte des 19. Jahrhunderts kaum erschlossenes Wald- und Wiesenland im Volksmund „Kleine Tocke“ genannt und gehörte zur Gemeinde Wiemelhausen, ehe es an das Haus Rechen unter Otto von Schell überging.
Auf 3,6 km² zählt diese Postleitzahl 18.992 Einwohnerinnen und Einwohner, was 5.221 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Sie grenzt an mehrere weitere Bochumer Postleitzahlen, darunter 44787, 44793 und 44803.