Über die Postleitzahl 44803
Südöstlich der Bochumer Innenstadt liegen in dieser Postleitzahl die Stadtteile Altenbochum und ein weiterer Teil von Laer, verteilt auf die Stadtbezirke Ost, Mitte und Süd.
Altenbochum wird 1220 in den Vogteirollen des Stifts Essen als „Aldenbucheim“ geführt, 1321 als „Aldenboychem“ und noch 1519 als „Aldenboickem“; ein zugehöriges Adelsgeschlecht ist 1322 mit einem Namensträger und um 1412 mit einem weiteren urkundlich belegt. Das Schatzbuch der Grafschaft Mark von 1486 listet 16 steuerpflichtige Hofbesitzer der Bauerschaft, größter Zahler war Peter to Alldenboickhem mit sechs Goldgulden Abgabe; 1705 waren es bereits 21 Steuerpflichtige, darunter zwei Schultenhöfe. Einst standen in Altenbochum zwei Herrenhäuser. Für den hier liegenden Teil von Laer ist überliefert, dass der größte Steuerzahler der Bauerschaft der Schultenhof Suntum war, den Rutger von Horst 1293 dem Kloster Elsey schenkte und der bis 1811 in dessen Besitz blieb – die Bewohner des Stadtteils nennen sich bis heute selbst „Laersche“.
Diese Postleitzahl misst 8,4 km² und zählt 21.247 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 2.532 Einwohnern je Quadratkilometer. Sie grenzt an mehrere weitere Bochumer Postleitzahlen, darunter 44787, 44791, 44799 und 44801.