Über die Postleitzahl 44879
Dahlhausen und Linden liegen im Südwesten Bochums entlang der Ruhr und bilden gemeinsam den Stadtbezirk Bochum-Südwest in dieser Postleitzahl. Dahlhausen grenzt an Essen und Hattingen, wobei der Essener Stadtteil Burgaltendorf auf der anderen Ruhrseite liegt; entgegen einer verbreiteten Annahme ist der Ort trotz der gemeinsamen Bezeichnung Linden-Dahlhausen kein Teil von Linden. Schon im 12. Jahrhundert war Dahlhausen als Dalhuson dem Werdener Schulzenhof abgabepflichtig, und mit der Industrialisierung stieg die Einwohnerzahl zwischen 1818 und 1921 durch Zuwanderung aus Hessen, Ostpreußen und Polen um mehr als das Dreißigfache, angetrieben von Bergwerken wie der Zeche Hasenwinkel und Betrieben wie Dr. C. Otto & Comp.
Linden entstand als eigenständige Gemeinde entlang einer alten Handelsstraße, die als heutige Landesstraße 651 etwas weiter südlich die Ruhr in Richtung Hattingen quert; zu den ältesten Zeugnissen des Ortes zählt der Horkenstein. Erstmals wird der Ort um das Jahr 900 im Heberegister der Reichsabtei Werden als in villa Linninun erwähnt, die genaue Bedeutung des Namens ist jedoch bis heute nicht sicher geklärt. Erst 1921 ging Linden in der neuen Gemeinde Linden-Dahlhausen auf, die 1929 zusammen mit Dahlhausen nach Bochum eingemeindet wurde.
Auf 9,4 km² zählt die PLZ 25.321 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 2.696 je Quadratkilometer. Über die Ruhr hinweg schließen sich Essen und Hattingen an.