Über die Postleitzahl 44867
Sevinghausen und Westenfeld bilden den Kern dieser Postleitzahl im Bochumer Stadtbezirk Wattenscheid, der von 1926 bis 1974 selbst eine eigenständige Stadt war, ehe er 1975 mit Bochum zusammengeschlossen wurde. Sevinghausen liegt am alten Hellweg und hat sich bis heute ländliche Züge bewahrt; sein Name geht auf die frühere Wasserburg Haus Sevinghausen zurück. Um das 1364 gegründete Hospital für Jakobspilger und die 1395 erstmals erwähnte Pilgerkapelle St. Bartholomäus entstand der Ortsteil Stalleiken, während der Hackmannsche Hof seit dem Dreißigjährigen Krieg Brau- und Schankrecht besaß. Zwischen 1871 und 1905 wuchs die Einwohnerzahl Sevinghausens auf mehr als das Vierfache.
Für Westanfelda, wie Westenfeld hieß, taucht bereits gegen 900 ein Eintrag im Heberegister der Abtei Werden auf. Von 1874 bis 1963 förderte hier die Zeche Fröhliche Morgensonne Kohle, an deren Stelle heute ein Gewerbegebiet liegt, und um 1924 entstand im Osten des Stadtteils mit dem Werk Höntrop ein Stahlwerk samt Röhrenwalzwerk des Bochumer Vereins, das damals als das größte der Welt galt. Über die Anschlussstellen der Bundesautobahn 40 und den Bahnhof Wattenscheid ist der Stadtteil gut angebunden.
Auf 6,2 km² leben in dieser PLZ 10.732 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 1.721 je Quadratkilometer. Nachbar-PLZ liegen sowohl im übrigen Bochum als auch im benachbarten Essen.