Über die Postleitzahl 44894
Werne, gelegen zwischen Langendreer und Harpen, bildet den Schwerpunkt dieser Postleitzahl im Bochumer Stadtbezirk Ost; ein kleinerer Teil reicht auch in den westlichen Rand Langendreers sowie knapp über die Stadtgrenze nach Dortmund hinein. Für Werinun, wie Werne zunächst hieß, findet sich schon gegen 900 ein Eintrag im Heberegister der Abtei Werden; im Spätmittelalter zählte der Ort mit eigener Bauerschaft zum Oberamt Altenbochum innerhalb der Grafschaft Mark. Der Ortsname lässt sich als „Ort an der Warina“ deuten.
Bergbau prägte Werne über lange Zeit: Mehrere Steinkohlebergwerke lagen auf seinem Gebiet, darunter die Zechen Amalia, Heinrich Gustav, Mansfeld, Robert Müser und Vollmond. Durch das starke Bevölkerungswachstum bildete die Gemeinde ab 1886 ein eigenes Amt, ehe sie am 1. August 1929 nach Bochum eingemeindet wurde – schon 1895 lebten auf der überschaubaren Gemeindefläche mehrere Tausend Menschen. Heute treffen sich die Werner Bürger unter anderem am Freibad Werne, das auch auswärtige Gäste anzieht, oder im Erich-Brühmann-Haus.
Auf 8,3 km² leben in dieser PLZ 18.803 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 2.267 je Quadratkilometer. Nachbar-PLZ liegen im übrigen Bochum und im angrenzenden Dortmund.